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Musik

„Das klingt wie Musik in meinen Ohren“ – wer das sagt, will damit ausdrücken, dass ihm ein Text oder Vorschlag gut gefällt. Diese Redewendung zeigt schon, dass wir Musik ganz allgemein als etwas angenehmes empfinden, auch wenn nicht jede Stilrichtung bei jedem Menschen die gleichen Gefühle auslöst. Filmemacher setzen entsprechende Musik gezielt ein, um den Zuschauer in die entsprechende Stimmung zu versetzen. Und immer wieder liest man Berichte von Komapatienten, die durch ihre Lieblingsmusik wieder daraus erwacht sind. Da Menschen mit ähnlichen Denkweisen oft auch die gleiche Musik bevorzugen, kann sie helfen, leichter Kontakte zu anderen Personen aufzubauen, denn das Geschehen auf einer Konzertbühne etwa bietet für den Anfang ein unverfängliches Gesprächsthema. Musik ist jedoch auch ein Gesprächsthema, wenn sie beispielsweise zur Untermalung von online Games wie Battlestar Galactica dient.

Musik als Ausdruck der Kultur


Weil Musik und Gefühl eng zusammenhängen, ist sie natürlich auch Modetrends unterworfen und spiegelt so den jeweiligen Zeitgeist wider. In den 20er/30er Jahren hörte man gepflegte Cafehaus-Musik, Werke wie z.B. „Mein kleiner grüner Kaktus“ sind heute schon fast Volkslieder. Die 50er/60er/70er-Jahre bringt man mit Popmusik und Rock’n’Roll in Verbindung: Elvis Presley, ABBA, die Beatles oder das legendäre Woodstock-Festival sind noch immer Kult, selbst bei der Generation, die zu der Zeit noch nicht geboren oder zu jung für bewusstes Miterleben war. Bei den 80er/90ern denkt man dann an die Neue Deutsche Welle oder den Volksmusikboom, den das damals völlig unbekannte Original Naabtal Duo beinahe über Nacht auslöste.

Was ist die beste Musik?

Die beste Musik ist noch immer die, die dem Zuhörer am besten gefällt. Das muss nicht zwangsläufig das sein, was irgendwelche Experten oder Musikredakteure für hörenswert halten. Schließlich ist die Musik genauso vielfältig wie die Menschen die sie machen oder anhören. Ob Rock, Pop, Klassik, Schlager, Volksmusik oder was es sonst noch für Musikstile gibt, was der eine liebt, löst bei dem anderen eher Fluchtreflexe aus. Doch egal, was man persönlich bevorzugt, für jeden Geschmack und jede Gemütslage gibt es passende Lieder, vor allem im Internetzeitalter. Hier können sich auch Musiker präsentieren, die zwar eigentlich sehr gut aber trotzdem unbekannt sind, weil sie es (noch) nicht schafften, ein großes Medieninteresse auf sich zu ziehen.